Prof. Dr. Ina Habermann

Ordinaria für Englische Literatur seit der Renaissance

Meine Forschungsinteressen liegen in räumlichen Aspekten der dynamischen Interaktion von (literarischem) Text und Lebenswelt. Bezogen auf Großbritannien betrachte ich die Bedeutung von Raumvorstellungen wie z.B. dem Landschaftsparadigma in der literarischen und filmischen Konstruktion von regionaler und nationaler Identität (Forschungsachse „Semantik des Raums“). Ferner gilt mein Interesse der sprachlich-kognitiven Konstruktion des Räumlichen durch Deixis und Metaphorik (Forschungsachse „Kognition und Sprache“). Weitere Schwerpunkte sind die Konstruktion des frühneuzeitlichen Europa und die geopolitische Bedeutung des British Empire (Forschungsachse „Kontaktzonen und Projektionsräume“) sowie der Ecocriticism. Geplant ist eine Untersuchung topographischer Aspekte der Georgica in der englischen Literatur.

Curriculum Vitae

1989 - 1995 Studium der Anglistik, Germanistik und der Soziologie in Frankfurt a.M. und Exeter, UK

1995 - 1999 Stipendiantin des Graduiertenkollegs 'Geschlechterdifferenz und Literatur', Ludwig Maximilians Universität München

1998-2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Erlangen

2000 Promotion im Fach Anglistik  an der Universität Frankfurt a.M. und im Rahmen des Graduiertenkollegs. Titel der Promotionsarbeit: Tongues of Fire: Staging Slander and Gender in Early Modern England.

2007 Habilitiation an der Universität Erlangen. Titel der Habilitationsschrift: Englishness as a Symbolic Form - Identity, Myth and Memory in 1930s and 1940s English Literature and Film.

Seit HS 2007 Ordinaria für Englische Literatur seit der Renaissance an der Universität Basel.

Publikationen